Uli Hoeneß

Präsident FC Bayern München

"Die Familie als Unternehmensmodell
"



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Über Uli Hoeneß

Uli Hoeneß begann, ebenso wie sein jüngerer Bruder Dieter, beim VfB Ulm mit dem Fußball und wechselte später in die Jugendmannschaften der TSG Ulm 1846 (heute SSV Ulm 1846). Mit fünfzehn war er Kapitän der Schülerauswahl des DFB.
1970 wechselte Hoeneß zusammen mit Paul Breitner und Rainer Zobel in den Profikader des FC Bayern München, blieb aber offiziell noch Amateur, so dass er 1972 am Fußball-Turnier der Olympischen Spiele teilnehmen konnte (5 Spiele, 1 Tor). 1971 bestand er sein Abitur am Schubart-Gymnasium in Ulm mit einem Gesamtnotendurchschnitt von 2,4. Ein Lehramtsstudium in Anglistik und Geschichte brach er aufgrund seiner Fußballkarriere ab.

Der schnelle Aussenstürmer (er lief 100 Meter in 11,0 Sekunden und erhielt den Spitznamen "schnellster lebender Stürmer Europas") etablierte sich bei den Bayern sehr jung als Stammspieler. Am 15. August 1970 (1. Spieltag) gab Hoeneß sein Bundesliga-Debüt beim 1:1 in Stuttgart, seinen ersten Treffer erzielte er am 28. November 1970 (16. Spieltag) beim 1:1 in Braunschweig. Das Sturm-Duo Müller-Hoeneß erzielte in der Saison 1971/1972 und 1972/1973 jeweils 53 Tore. Diese Marke wurde erst am 23. Mai 2009 durch das Sturm-Duo Grafite/Dzeko (VfL Wolfsburg) um einen Treffer übertroffen.
Im Europapokal der Landesmeister in der Saison 1973/74 gelangen ihm jeweils zwei Tore im Rückspiel gegen Dynamo Dresden sowie im zweiten Finalspiel gegen Atletico Madrid. Im Europapokal-Endspiel 1975 gegen Leeds United verletzte er sich schwer.

Im Anschluss an seine Spielerkarriere wurde Hoeneß jüngster Manager in der Bundesliga beim FC Bayern München. Zu dieser Zeit hatte der Verein einen Umsatz von 6 Mio. und 3,5 Mio. Schulden, während die letzte Meisterschaft bereits fünf Jahre zurücklag. Als eine seiner ersten Amtshandlungen zog Hoeneß einen gut dotierten Sponsorvertrag mit Magirus-Deutz an Land. Hoenß war als Manager in der Folgezeit maßgeblich für den wirtschaftlichen Erfolg des FC Bayern München verantwortlich.

Er ist Gesellschafter der HoWe Wurstwaren KG in Nürnberg, wobei HoWe für Hoenß und Weifl steht. Die Firma, gegründet 1983, wird von seinem Sohn Florian als Geschäftsführer geleitet. Beliefert werden unter anderem Aldi, das Bierzelt von Feinkost Käfer auf dem Münchner Oktoberfest sowie zahlreiche andere Lebensmittelkonzerne in ganz Europa. Im Juli 2010 präsentierte sich Hoeneß als Erfinder des Nürnburgers in einem eigenen Blog für die begonnene Kooperation mit McDonalds.

Ende November 2009 beendete Uli Hoeneß nach ¸ber 30 Jahren seine Tätigkeit als Manager beim FC Bayern München. Auf der Jahreshauptversammlung am 27. November 2009 wurde er zum Präsidenten des FC Bayern München e.V. und in den Aufsichtsrat der FC Bayern München AG gewählt. Am 4. März 2010 wurde er in einer konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats zum Nachfolger von Franz Beckenbauer als Aufsichtsratsvorsitzender gewählt.

Sein Nachfolger wurde Sportdirektor Christian Nerlinger, der das Amt des Managers am 1. Dezember 2009 übernommen hat.

Quellenangabe

Wikipedia, Stichwort Uli Hoeneß, Version am 23. März 2011 um 22:02 Uhr
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